Der 2. Erfahrungsaustausch zum BuT-Konto hat in Kassel mit großer Beteiligung von Kommunen aus ganz Deutschland erfolgreich stattgefunden. Die Veranstaltung diente dazu, praktische Erfahrungen aus der Verwaltung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) auszutauschen, digitale Lösungen im Einsatz zu vergleichen und gemeinsame Herausforderungen zu beleuchten. Weiterlesen
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Rückblick: Webinar „Die digitale Bildungskarte – BuT in Kommunen digitalisieren“ Am 25. September 2025 lud die Syrcon GmbH zum Webinar „Die digitale Bildungskarte – BuT in Kommunen digitalisieren“ ein. Moderiert von Dr. Jan-Erik Becker berichteten Anwender:innen aus der Praxis – darunter Birgit Duden (Stadt Oldenburg) und Dennis Liebischer (Stadt Bielefeld) – gemeinsam mit Projektleiter Marc […]
Digitalisierung Bildungs- und Teilhabepaket | Webinar 2025
Wie gelingt es Kommunen, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) digital, effizient und bürgernah umzusetzen? Genau darum geht es in unserem kostenfreien Webinar am 25.09.2025 um 10 Uhr. Weiterlesen
Erster Erfahrungsaustausch von BuT-Projekten
Vor über 1o Jahren haben wir bei unserem ersten Kunden die Bildungskarte mit dem BuT-Konto eingeführt. Viele weitere Kommunen folgten und so war es nur eine Frage der Zeit, dass wir alle BuT-Projekte mal an einen Tisch holten zum Erfahrungsaustausch. Dieser erste Austausch in der Geschichte der Syrcon fand am 14. September in Potsdam statt.
Elf Kommunen mit insgesamt 21 Teilnehmer:innen sind unserer Einladung gefolgt. Gemeinsam blickten wir auf die Entwicklung der Bildungskarte zurück. Von Beginn an bis dato haben die Kommunen über das BuT-Konto weit über 100 Mio. Euro und mehr als 2,2 Mio. Transaktionen zur Einlösung von BuT-Leistungen verbuchen können.
Austausch diverser Themen
Von Beginn an kamen die Kommunen untereinander in einen regen Austausch. Durch den Tag vor Ort führte hauptächlich der BuT-Projektleiter Marc Panzer. Er gab Einblicke zum allgemeinen Stand des Bildungskonto, zeigte Best Practice und lud die Kommunen ein aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Im Anschluss kam es zu einer Diskussionen bezüglich der Kindergrundsicherung. Diese wurde am Vortag überraschend von der Agenda des Kabinetts genommen. Anschließen wurden Vorschläge für die Weiterentwicklung des BuT-Kontos an den Bedürfnissen der Kommunen diskutiert und über die Idee einer BuT-App für die Leistungsemfpänger gesprochen. Ein letzter Agendapunkt war die mögliche Integration eines Kulturpasses als Kür zum BuT-Konto.
Fazit: Ein voller Erfolg
Der erste Erfahrungsaustausch war ein voller Erfolg. Die Kommunen tauschten sich aus und vernetzten sich untereinander. Als Fazit aus den diskutierten Themen geht hervor:
- Von den nutzenden Kommunen werden die Zulassung neuer Leistungsanbieter und die Rechtskreiswechsel unterschiedlich durchgeführt.
- Die Einführung der Kindergrundsicherung kommt wahrscheinlich später und die genaue Ausgestaltung bleibt derzeit noch unklar.
- Grundsätzlich wird sich aber am Verfahren der Bildungskarte nichts Wesentliches ändern.
- Die Bildungskarten-App fand großen Anklang, wobei diverse spannende Ideen (eine App für alle Geschwister) aufkamen.
Abschließend kam der Wunsch der Kommunen auf, diese Form des Erfahrungsaustausch nun regelmäßig durchzuführen.
Neues Projekt für Bildungskarte der Syrcon

Bildungskarte Kreis Pinneberg
Auch der Kreis Pinneberg mit seinen sieben Kooperationskommunen plant den Start der Bildungskarte für den Oktober 2021. Ab dann werden die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket mit dem Bildungskonto von Syrcon abgerechnet.
Jedes Kind, das dort Anspruch auf die Leistungen für Bildung und Teilhabe hat, erhält künftig eine Bildungskarten. Aktuell gehen die Verantwortlichen von über 13.000 Berechtigten aus.
Wie in den anderen BuT-Projekten ist Syrcon zuständig für den Systembetrieb, die stetige Weiterentwicklung, sowie die Produktion der Bildungskarte. Um bestehende Fachverfahren der Kommune zu integrieren, wird eine Schnittstelle zu LÄMMkom LISSA seitens Syrcon installiert.
Freude ist groß
Bis zur Einführung der Bildungskarte werden für die meisten Leistungen im Rahmen des BuT-Paketes wie vielerorts üblich über Gutscheine abgerechnet. Aktuell erhalten im Kreis Pinneberg ca. 5.600 berechtigte Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes.
Schulrätin Anja Soeth sagt zur Einfürung der Karte: „Das kann schon auch cool sein, mit einer solchen Karte zu „zahlen“. In der Vergangenheit war es Schülerinnen und Schülern und auch deren Eltern teilweise unangenehm, die Gutscheine zu nutzen. Ich hoffe, dass diese Hemmungen nun verschwinden können und die Bildungskarte selbstverständlich eingesetzt werden wird. Wir werden diese Umstellung jetzt jedenfalls dafür nutzen und Werbung machen.“
Und auch Thorsten Bleck (Bereichsleiter Leistungen im Jobcenter Kreis Pinneberg) hat große Erwartungen an den digitalen Fortschritt: „Wir sind zum Glück technisch inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Leistungsanbieter auch keine Lesegeräte mehr benötigen, sondern ein Internetzugang ausreicht für die Abrechnung der Leistungen. Im Jobcenter haben wir rund 9.000 Kinder und Jugendliche, die davon profitieren können. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.“ (Quelle: Kreis Pinneberg)
Bildungskonto vereinfacht die Abwicklung
Millionen von BuT-Ansprüchen müssen geprüft, bewilligt, veranlasst, statistisch erfasst werden und verursachen dadurch hohen Verwaltungsaufwand. Das Bildungskonto wurde mit dem Ziel entwickelt, die Kommunen bei der Umsetzung maximal zu unterstützen:
- Minimierung des Verwaltungsaufwands
- Integration in kommunale Fachanwendungen (hier LÄMMkom LISSA)
- Revisionssichere Abrechnungslogik inkl. vielfältiger Reporting
Pinneberg hat es erkannt und macht sich fit für die digitale Zukunft.
Neues Projekt für Bildungskarte der Syrcon
In Süd-Niedersachen werden ebenfalls ab Herbst 2021 die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket mit dem Bildungskonto via Bildungskarte von Syrcon abgerechnet.
Unter dem Dach einer gemeinsamen Bildungskarte setzen der Landkreis Northeim, der Landkreis Göttingen sowie die Stadt Göttingen auf Vereinfachung durch Digitalisierung.
Jedes Kind, das dort Anspruch auf die Leistungen für Bildung und Teilhabe hat, erhält künftig eine Bildungskarte. Aktuell gehen die Verantwortlichen von rund 10.000 Berechtigten aus.
Syrcon ist zuständig für den Systembetrieb, die stetige Weiterentwicklung, sowie die Produktion der Bildungskarten. Um bestehende Fachverfahren der Kommune zu integrieren, werden Schnittstellen zu OPENProsoz und Comp.ASS seitens Syrcon installiert.
Stimmen aus den Kommunen
Kreisrat Marcel Riethig vom Bildungs- und Sozialdezernent des Landkreises Göttingen erklärt in einer Pressemitteilung: „Mit der Bildungskarte können Kinder- und Jugendliche eine Vielzahl von Angeboten leichter wahrnehmen. So unterstützen wir sie in ihrer Entwicklung, fördern Bildung und legen den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben“.
Auch Stadträtin Petra Broistedt (Sozialdezernentin der Stadt Göttingen) macht dabei deutlich: „Junge Menschen stark zu machen, ist eine wichtige Aufgabe. Die Angebote sind da und es gibt einen gesetzlichen Anspruch darauf. Damit die Menschen diese auch wahrnehmen können, bauen wir bürokratische Hürden ab.“
Bildungskonto vereinfacht die Abwicklung
Millionen von BuT-Ansprüchen müssen geprüft, bewilligt, veranlasst, statistisch erfasst werden und verursachen dadurch hohen Verwaltungsaufwand. Das Bildungskonto wurde mit dem Ziel entwickelt, die Kommunen bei der Umsetzung maximal zu unterstützen:
- Minimierung des Verwaltungsaufwands
- Integration in kommunale Fachanwendungen (hier OPENProsoz und Comp.ASS)
- Revisionssichere Abrechnungslogik inkl. vielfältiger Reporting
Und so macht sich auch Süd-Niedersachen fit für die digitale Zukunft.
Neues Projekt für Bildungskarte der Syrcon
In Bielefeld werden ab Herbst 2021 die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket mit dem Bildungskonto via Bildungskarte von Syrcon abgerechnet.
Jedes Kind, das dort Anspruch auf die Leistungen für Bildung und Teilhabe hat, erhält künftig eine Bildungskarte. Aktuell gehen die Verantwortlichen von 21.500 Berechtigten aus.
Syrcon ist zuständig für den Systembetrieb, die stetige Weiterentwicklung, sowie die Produktion der Bildungskarte. Um bestehende Fachverfahren der Kommune zu integrieren, wird eine Schnittstelle zu AKDN-sozial seitens Syrcon installiert.
Bildungskonto vereinfacht die Abwicklung
Sie müssen Millionen von BuT-Ansprüchen prüfen, bewilligen und veranlassen? Die statistischen Auswertungen verursachen auch bei Ihnen hohen Verwaltungsaufwand? Das Bildungskonto wurde mit dem Ziel entwickelt, Sie bei der Umsetzung maximal zu unterstützen:
- Minimierung des Verwaltungsaufwands
- Integration in kommunale Fachanwendungen (hier AKDN-sozial)
- Revisionssichere Abrechnungslogik inkl. vielfältiger Reporting
Die Stadt Bielefeld macht sich fit für die digitale Zukunft.
Interesse geweckt?
Die Bildungskarte dient als Ihre Sozialkarte für mehr Teilhabe Ihrer bedürftigen Bürger:innen. Mit dem BuT-Konto sind Sie in der Lage, Ihre Leistunganbieter und -emfpänger im Rahmen des Bildung- und Teilhabepakets noch einfacher zu verwalten. Das können Sie von uns erwarten:
- Einfache Erstellung von Statistiken für das Land, das BMAS oder Anfragen aus der Politik
- Begleitung bei der strategischen und technischen Umsetzung
- Schneller und flexibler Systemstart
- Innovative Weiterentwicklung unserer Systeme
- Persönliche Betreuung durch unsere Fachexperten
Wir haben Ihr Interesse geweckt? Zögern Sie nicht länger und nehmen Kontakt mit uns auf. Ganz unverbindlich stellen wir Ihnen unsere Möglichkeiten vor.
Otto-City-Card vereint BuT und bonusScan
Die Otto-City-Card kommt! Seit Juli 2016 können Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket in der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Bildungskonto von Syrcon abgerechnet werden.
Ab Januar 2021 wird es eine Erneuerung in Magdeburg geben. Der bisherige Magdeburg-Pass sowie die Bildungskarte werden dann durch die Otto-City-Card (OCC) abgelöst. Dies beschloss der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg am 16. April 2020. Die Funktionen der beiden bisherigen Karten werden in der neuen OCC integriert. Dann brauchen Berechtigte nur noch eine Karte mitführen. Durch die Digitalisierung der Funktionen des ehemaligen Magdeburg-Pass werden viele Prozesse wesentlich vereinfacht und effektiver.
Wer profitiert von der Otto-City-Card
Mit der OCC fördert die Landeshauptstadt Magdeburg gezielt einkommensschwache Bürger*innen und Familien, Leistungsbezieher*innen des SGB II, SGB XII oder des AsylbLG, Wohngeldberechtigte und Empfänger von Kinderzuschlag sowie Kinder aus Pflegefamilien bzw. Heimen mit SGB-VIII-Leistungen. Familiengerechte Angebote, Ermäßigungen für Schwimmbäder, Theater und andere kommunale Einrichtungen, aber auch für viele privatwirtschaftliche Freizeiteinrichtungen und die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) lassen sich mit der OCC leicht finden und nutzen.
Die Umsetzung der Otto-City-Card erfolgt wie bei der Bildungskarte durch die Syrcon GmbH. Die neue Karte läuft dabei digital und wird zum Einlösen der Rabatte lediglich bei den Leistungsanbietenden / Akzeptanzstellen gescannt. Mit der OCC verschafft Syrcon die erstmalige Verknüpfung von zwei Produkten: Bildungskarte und bonusScan in einer Karte vereint.
Aktuell sind Magedeburger Kinder aufgerufen Entwürfe zur Gestaltung und Bewerbung einzureichen.

Syrcon GmbH
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Tel.: 030 700 142–200
E-Mail: info@syrcon.com
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